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Dortmunder Brauer und Brauerfamilien
von Karl-Peter Elllerbrock, Barbara Gerstein
und Klaus-Joachim Schlegel

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Den Grundstein für Dortmund als Biermetropole legten in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts Wilhelm Overbeck und Heinrich Wenker. Die Familien Mauritz und Brügmann, Cremer, die Brüder Heller und Fritz Brinkhoff haben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in der Dortmunder Brauwirtschaft gewirkt. Doch eine Reihe weiterer Familien, deren Namen nach den Brauereischließungen und Fusionen in den zwanziger Jahren mehr und mehr in Vergessenheit gerieten, haben bei der industriellen Entwicklung des Dortmunder Brauwesens mitgewirkt.

So gingen drei bekannte Dortmunder Brauereien mit ausgeprägter Familientradition in der Dortmunder Actien-Brauerei (DAB) auf. Die älteste von ihnen war 1827 von Heinrich Stade (1793 - 1864) als Hausbrauerei gegründet worden. Mehr als 150 Jahre sind die Stades im Brauwesen, im Weinhandel und später auch als Gewerken bei Bergbaugründungen tätig gewesen und waren in der Dortmunder Handelskammer vertreten. Carl Stade vertrat die Interessen seiner Familie seit Übergang der Brauerei 1922 als Direktor der Dortmunder Actien-Brauerei und war Vorsitzender des Verbandes Dortmunder Bierbrauer. Das Bierhaus Stade existierte noch Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg an der Betenstraße.
EGruppenfoto mit August Meininghaus (1. Reihe, 3. vl.) aufgenommen anlässlich des 60 jährigen Bestehen der DAB im Jahre 1928 (Quelle; WWA)ine der bekanntesten Brauereien war die im Jahre 1864 auf dem Gelände des Katharinenklosters errichtete Klosterbrauerei der Gebrüder Ewald und August Meininghaus. 1872 erbaute man eine Mälzerei, 1881 erfolgte der Ankauf der angrenzenden Ritterbrauerei, deren Eigentümer mit der Familie Meininghaus verwandt waren. Ende der 80er Jahre ging die Ritterbraurei an die Dortmund Breweries Company Ltd. London. Kommerzienrat Ewald Meininghaus war Stadtrat und Vizepräsident der Handelskammer. Sohn Ewald und Neffe August Meinighaus leiteten die Klosterbraurei bis zum Übergang auf die DAB 1922.
Die dritte größere Brauerei, die 1917 an die DAB fiel, war die ebenfalls aus einer Hausbrauerei hervorgegangene Bierbrauerei F. Lehmkuhl.

Die bergischen Familien Wuppermann und Rittershaus, die aus der Mark stammenden Meininghaus und die Dortmunder Bäcker- und Brauerfamilie Bömcke stellten jene Persönlichkeiten, die am Beginn der Dortmunder Ritterbrauerei Rittershaus & Wuppermann standen. Aus der Ritterbrauerei, der Mälzerei der Gebrüder Meininghaus, und der Lindenbrauerei der Familie Bömcke ging 1905 die Ritterbrauerei AG hervor.


Die von Eduard Frantzen gegründete Stifts-Brauerei in Hörde, Ansicht aus dem Jahre 1872 (Quelle: WWA)Der alten in Hörde ansässigen Familie Frantzen entstammten die Bierbrauer, die der Stiftsbrauerei fast neun Jahrzehnte ihr Gepräge gaben bis zum Tode des Brauingenieurs Ludwig Frantzen 1955. In Dortmund-Rahm wurde 1874 ein modern eingerichtetes Brauunternehmen von Wilhelm Bergmann angelegt, das bis 1949 von der Familie betrieben wurde.

Wilhelm Overbeck
Brauindustrieller und Dortmunder Wirtschaftsbürger

Fritz Brinkhoff

Die Familie Mauritz und die DAB

Die Dortmunder Brauerfamilie Wenker-Brand

Die Familie Heller und die Hansa Brauerei

Josef Julius Cremer
Ein Nichtdortmunder entwickelt die zweitgrößte
Privatbrauerei Dortmunds


Heinrich Leonhard Brügman
und die GRündung der Dortmunder Union-Brauerei

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